Dauer
11 Tage
Reiseziel
Island
Reisethema
Reittouren
Reisezeitraum
Jul
Reisecode
R 66 - LL 1
Reit-Schwierigkeitsgrad
●●●●
  • Gruppenreise

Bei diesem wohl eindrucksvollsten Reiterlebnis in Island lassen Sie die Zivilisation weit hinter sich. Svaðilfari ist die „isländischste“ Reittour, die Sie in Island machen können – stellt allerdings auch große Anforderungen an Ihre Kondition und Reitkenntnisse. Sie müssen dafür kein Spitzensportler sein, aber je mehr Erfahrung im Geländereiten Sie mitbringen, desto besser! Die Route verläuft auf alten Post- und Reitwegen rund um den Drangajökull Es geht durch eine weglose und unberührte Naturlandschaft, fast überall gebirgig, mit Mooren und frostbuckelübersäten Sumpfwiesen, Geröllfeldern und gelegentlich nacktem Fels. Es müssen Gewässer durchritten und Gebirgszüge überquert werden, schließlich geht es über einen großen Gletscher. An manchen Stellen ist es so steil, dass Sie absteigen und die Pferde führen müssen. Der Lohn für die Mühe ist ein Naturerlebnis, wie es seinesgleichen sucht! Dort, wo keine Menschenseele mehr wohnt, erlebt man die überwältigende Weite der Landschaft und nimmt angesichts der Wildnis seine eigene Winzigkeit wahr. Seevögel brüten in den Klippen und Wiesen, Adler sind nicht selten, Polarfüchse huschen vorüber, Robben liegen behaglich auf den Felsen in der Sonne. Es gibt kein Versorgungsfahrzeug, so dass das gesamte Gepäck auf den Pferden mitgeführt werden muss. Übernachtet wird in Hütten und alten Bauernhäusern oder im Zelt. Lesen Sie dazu auch den Bildbericht „Im Tölt zum Rand der Welt“ im GEO Special-Heft Island, Grönland, Spitzbergen (Nr. 1/2005).

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Reiseverlauf

1. Tag: Anreise bis Reykjavík

Nachmittagsflug nach Keflavík. Weiterfahrt mit dem Flybus nach Reykjavík, dort eine Übernachtung.
Übernachtung: Gästehaus in Reykjavik

2. Tag: Weiterfahrt an den Rand der bewohnten Welt

Sicher ist, dass Sie heute früh um 08:30 Uhr in Reykjavík in einen Linienbus Richtung Norden steigen. Wohin Sie fahren, hängt vom Busfahrplan ab: entweder nach Hólmavík oder nach Borgarnes. Der Veranstalter holt Sie dort ab und am Nachmittag kommen Sie auf dem Hof Laugaland an – einem der letzten bewohnten Häuser vor dem Ende der Straße, die am Ostufer des Ísafjarðardjúp verläuft.
Beim Abendessen werden die Einzelheiten der bevorstehenden Tour besprochen.
Übernachtung: Hof Laugaland

3. Tag: Erster Reittag Laugaland – Tyrdilmýri

Durch das Tal Skjaldfannardalur reiten Sie hinunter zum Djúp und am Ufer entlang bis zum Fjord Kaldalón. Dort nehmen Sie bei Ebbe die Abkürzung ans andere Ufer: Quer hindurch! Drüben geht es weiter entlang der letzten Straßenkilometer bis zum Kirchlein Unaðsdalur („Wonnetal“). Fahrspuren gehen noch etwas weiter bis zur früheren Farm Tyrdilmýri – hier ist definitiv das Ende der Zivilisation erreicht. Zur Nacht kehren Sie jedoch noch einmal in dieselbe zurück, nämlich zum Hof Laugaland. Genießen Sie es!
ca. 5 Stunden
Übernachtung: Hof Laugaland

4. Tag: Tyrdilmýri – Grunnavík

Morgens fahren Sie wieder nach Tyrðilmýri. Hier endet der Fahrweg und Sie brechen nun endgültig in die Wildnis auf. Entlang der Küste Snæfjallaströnd („Schneebergestrand“) geht es teils oberhalb der Klippen auf schmalen Pfaden, teils unten am Strand auf herrlich weiten Sandflächen. Über Geröllflächen und Schneefelder geht es dann steil bergauf auf die Passhöhe Snæfjallaheiði, von wo Sie eine grandiose Aussicht auf die Fjorde des Ísafjarðardjúp genießen. Überquerung der Hochebene, Abstieg in die Bucht Grunnavík. Übernachtung im alten Farmhaus Sútarabúðir.
ca. 8-10 Stunden
Übernachtung: Farmhaus Sútarabúðir

5. Tag: Grunnavík – Furufjörður

Sie reiten über den kleinen Bergrücken Staðarheiði und hinab in das große Fjordsystem der Jökulfirðir („Gletscherfjorde“). Bei Ebbe durchqueren wir den Fjord Leirufjörður und reiten dann durch üppige Blumenwiesen, umsäumt von schneebedeckten Berghängen, in den Fjord Hrafnfjörður hinein. Aufstieg auf die Hochebene Skorarheiði, Überquerung des Hochplateaus, Abstieg in den Fjord Furufjörður. Durch morastige Wiesen und unzählige Bäche geht es zum Meer hinab, wo gemeinsam das Rundzelt aufgeschlagen wird. Wenn es das Wetter zulässt, gibt es ein Grillfeuer auf Treibholz am Strand.
ca. 8-9 Stunden
Übernachtung: Zelt

6. Tag: Furufjörður – Svartaskarð – Reykjarfjörður

Der Tag beginnt mit dem sehr steilen Aufstieg auf den Pass Svartaskarð („Schwarze Scharte“). Wenn Sie dort oben nicht ganz in Nebel eingehüllt sind, werden Sie mit einem atemberaubenden Blick auf die großen Vogelklippen im Norden und auf die unberührte Gletscherwildnis des Drangajökull belohnt. Sie steigen in den Fjord Tharalátursfjörður ab, durchqueren einige reißende Flüsse, reiten über den Bergrücken Reykjarfjarðarháls und gelangen in den Fjord Reykjarfjörður. Übernachtung im alten Farmhaus von Reykjarfjörður.
ca. 5 Stunden
Übernachtung: ehem. Bauernhaus Reykjafjörður

7. Tag: Ruhetag in Reykjafjörður

An diesem wunderbaren Ort, den viele unserer Teilnehmer als „Paradies auf Erden“ bezeichnet haben, verbringen Sie den Tag. Im naturheißen Schwimmbad lassen sich die müden Glieder entspannen, die herrliche Umgebung mit Blick auf den Gletscher lädt zu Wanderungen oder einem kleinen Ausritt ein. Eine weitere Übernachtung in Reykjafjörður.

8. Tag: Reykjafjörður – Drangar

Neben großen Stapeln von Teibholzstämmen reiten Sie am Meer entlang, überqueren den Bergrücken Geirólsgnúpur und reiten hinab in die Bucht Skjaldabjarnarvík, wo Sie wieder unzählige Bäche zu passieren haben. Sie erklimmen den nächsten Bergrücken und steigen dann sehr steil hinunter in den Fjord Bjarnarfjörður, den Sie bei Ebbe durchqueren. Sie erreichen die Bucht von Drangar mit ihren imposanten Felsspitzen im Meer. Auch hier können Sie abends ein Bad in einer heißen Quelle genießen. Übernachtung im Zelt.
ca. 7 Stunden
Übernachtung: Zelt

9. Tag: Siebter Reittag - Über den Gletscher

Das dürfte der anstrengendste Reittag werden – aber auch der Höhepunkt der Tour. Durch das Meyjardalur reiten Sie zunächst landeinwärts und zum Gletscher Drangajökull hinauf. Dort angekommen geht es weiter über das Eis, und auf der anderen Seite durch das Skjaldfannardalur hinunter zum Hof Laugaland, wo Sie nach den Strapazen des Tages ein reichhaltiges Abendessen und ein Bad in der heißen Quelle erwarten.
Übrigens ist diese Reitstrecke nicht so exotisch, wie sie anmutet: über den Gletscher holten sich früher die Bewohner des Djúp ihr Bauholz, das in Massen an den Stränden der Nordküste herumliegt: angeschwemmt aus Sibirien! Auch heute noch werden einige Transporte über den Gletscher gemacht, die auf anderem Weg nicht möglich oder ungleich schwieriger wären. ca. 10-11 Stunden
Übernachtung: Hof Laugaland

10. Tag: Rückfahrt nach Reykjavík

Zeit zum Ausschlafen haben Sie heute. Ihr Gastgeber bringt Sie gegen Mittag entweder nach Hólmavík oder nach Borgarnes – je nachdem, von wo heute der Bus nach Reykjavík fährt. Rechnen Sie mit Ankunft in der Stadt am späten Nachmittag oder Abend.
Übernachtung: Guesthouse in Reykjavik

11. Tag: Abreise

Frühmorgens Fahrt mit dem Flybus zum Flughafen, Rückflug Keflavík – Frankfurt 07:25 – 12:50 Uhr.

Hinweise

Wetter- bzw. umweltbedingte Änderungen der Route oder des Programms können vorkommen, ohne jedoch die Qualität des Programms zu beeinträchtigen.
Auch an andere Flugzeiten kann das Programm angepasst werden.

Ende der Reise

Preise

2022

Preis p.P. ab Hólmavíkab Frankfurt*
30.06.- 10.07.2.500, - €3.460, - €

*inkl. 2 ÜN in Reyjavík

Weitere Informationen

Klimaschutz
Zur Kompensation der klimaschädigenden Auswirkungen dieser Flugreise ist eine Spende an atmosfair in den hier genannten Reisepreisen enthalten. Sie erhalten dafür eine Spendenbescheinigung.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.atmosfair.de

Anreise-Alternativen
Der oben genannte Flug passt genau zum Tourtermin, muss aber nicht zwangsläufig der optimale Anreiseweg für Sie sein. Besprechen Sie daher vor Buchung mit uns, welche Alternativen in Frage kommen!
Ein anderer Abflughafen, früherer Hinflug oder späterer Rückflug kann sich günstig oder ungünstig auf den Reisepreis auswirken – das prüfen wir im Einzelfall und stellen Ihnen auf Wunsch ein Alternativangebot zusammen, ggf. auch mit Anschlussprogramm.

Hinweise:
Diese Reise ist im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Kein Visum erforderlich für Staatsbürger aus Deutschland, Schweiz oder Österreich

Bildnachweis

K. Hinners

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